1002Freund*innen: Buchempfehlungen aus dem Quartier - Catja L.
- Team 1002F

- 29. Apr.
- 2 Min. Lesezeit

In unserer Serie „1002Freund*innen“ befragen wir unsere Nachbar*innen und treuen Leser*innen vom Kreis 4, welche Bücher wir unbedingt gelesen haben sollten und warum.
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In diesem Feature empfiehlt uns Catja L. ihre aktuellen Lieblinge:
Neben meinem Bett stapeln sich die Bücher. Sobald eines gelesen ist, liegen drei neue da. Hätte ich drei Monate ohne jegliche Verpflichtungen, ich würde sie alle verschlingen - und wieder neue kaufen.
Was hat dich zuerst an diesem Buch gepackt? Helene Bracht schreibt, wie man denkt, wenn man ehrlich zu sich ist – und das trifft mitten ins Herz. So mutig, so zart, so wahr!
Was hat dir am meisten gefallen?
Dass dieses Buch Stille hinterlässt – und ganz leise etwas verändert. Und das bleibt unweigerlich hängen.
Dieses Buch wäre besonders interessant für Menschen, die ... Das Buch ist breit zugänglich, aber besonders wertvoll für alle, die bereit sind, sich ehrlich und offen mit der eigenen (Liebes-)Geschichte auseinanderzusetzen.

Was hat dich zuerst an diesem Buch gepackt? Das Buch ist packend, weil es klug provoziert, verständlich erklärt und das Selbstbild der Leserin nachhaltig verändert – und das in wenigen, dichten Lektionen. Selten hat mich Wissenschaft so zärtlich berührt.
Was hat dir am meisten gefallen?
Nach diesem Buch schaue ich mein eigenes Denken an wie ein fremdes Wunder. Klein, kurz, und doch hat es mein Bild vom Menschen von Grund auf verändert.
Dieses Buch wäre besonders interessant für Menschen, die... verstehen wollen, wie ihr eigenes Gehirn funktioniert – ohne Vorkenntnisse, ohne viel Zeit. Besonders angesprochen fühlen werden sich Menschen, die gerne liebgewonnene Überzeugungen hinterfragen und wissenschaftliche Erkenntnisse direkt auf ihren Alltag beziehen möchten.

Was hat dich zuerst an diesem Buch gepackt?
Über Gewalt und Klima: Das Packendste an dem Buch ist die Grundfrage, die Emcke stellt: Wie erzählen wir von Dingen, die kaum auszuhalten sind – Krieg, Gewalt, Klimakatastrophe – ohne dabei zu lähmen oder zu moralisieren? Und ihre Antwort ist ungewohnt: Es braucht nicht nur die Beschreibung des Schreckens, sondern auch das Erzählen von Utopien. Packend ist dabei ihr Ton – präzise, selbstkritisch, nie besserwisserisch.
Was hat dir am meisten gefallen?
Dieses Buch hat mir wieder beigebracht, wie man hinschaut – langsam, ehrlich, ohne wegzusehen. Klein, dicht, und doch öffnet es etwas in einem, das lange zu blieb. Emcke schreibt, als wäre Sprache selbst ein Akt der Verantwortung – und genau das ist sie.
Dieses Buch wäre besonders interessant für Menschen, die... sich fragen, wie man in einer Welt voller Krisen noch sinnvoll denkt, spricht und schreibt – ohne in Lähmung oder Empörung zu verfallen. Und für alle, die Emckes klare, philosophische Sprache schätzen.
Das gibt ja Lust zu lesen, also - hopp - komm einfach vorbei und und hol dir diese oder andere Titel.
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Schöne Lektüre!




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